Zebras können Wildhunden gefährlich werden. Ihre Hufen sind gefährliche Waffen. Mehrfach versuchten die Wildhunde sich Springböcken zu nähern. Diese wären für die erfolgreichen Hetzjäger eigentlich eine sichere Beute. Doch die Zebras haben beschlossen, das nicht zuzulassen. Wenn immer die Wildhunde es versuchten, gingen sie beherzt dazwischen. So wurden aus Jägern Gejagte, und für mich entstanden wunderbare Filmszenen. Letztlich gab es ein großes Towabu. Da aufgrund der Migration es nur so von Zebras wimmelte, ging es für mindestens eine halbe Stunde wild hin und her.
Zebras auf Wanderung…
Die mittlerweile zweitgrößte Wanderung von Zebras und Gnus gibt es in Botswana. Aktuell wandern rund 70.000 Zebras und 40.000 Gnus. Zu bestimmten Zeiten ist das sehr spektakulär. Dieses Jahr gibt es allerdings flächendeckend in Botswana sehr guten Regen, so dass sich die Wanderung gut verteilt und nicht die gewaltigen Tierkonzentrationen zu beobachten sind. dennoch reicht es für die zahlreichen Beutegreifer, die ein besonders gutes Leben haben, wenn die Herden durchziehen.
Ich hatte Glück. Fast jeden Tag konnte ich gut genährte Löwen entdecken und manchmal auch filmen, wenn sie ausnahmsweise mal nicht schliefen. Zebras sind während der Migration die Hauptbeute der Löwen. Das ist aber zuweilen auch der große Nachteil. Können die Löwen leicht Beute machen, tun sie das oft in der Nacht und schlafen dann bis zu 20 Stunden jeden Tag. Definitiv macht es keinen Sinn schlafende Löwen zu filmen.
Gute Regensaison 2026. Zebras sind glücklich…
Auch viele andere Tiere sind glücklich über eine zweite gute Regensaison nach 2025 in der Kalahari. Es gibt für alle genug Nahrung und die großen Verluste des heftigen Dürrejahres 2024 sind nun nahezu wett gemacht. Hoffen wir mal, dass sich so schnell nicht wieder eine so gewaltige Dürre wiederholt. Hinweise, dass es so kommen könnte, gibt es genug.
Seid dabei bei der „Blühenden Kalahari 2027“. Hier der Rückblick auf die Reise in 2026 mit vielen Zebras.
Hier das Programm der nächsten Reise.

