Königreiche entstehen und fallen, so war es nicht nur in der Geschichte der Menschheit, sondern auch in der Geschichte der Löwen. Savute wurde in den letzten Jahrzehnten sehr durch ein großes Rudel geprägt, das man den „Marsh-Pride“ nannte. Sie hatten auch immer wieder noch Elefanten gejagt. Allerdings nicht mehr die ganz großen Bullen wie früher, sondern eher handlichere Zeitgenossen. Aber immerhin, Elefanten zu erlegen bedarf schon guter Technik und großer Stärke.
Alles hat seine Zeit. In der Natur ist der Wettbewerb sehr wichtig. Es hält Genpools gesund. Ohne Wettbewerb also keine gesunden Löwenbestände. Und so lange es Wettbewerb gibt, sind auch Ökosysteme meistens groß genug, um langfristig das Überleben von so großen Tieren wie Löwen zu garantieren. Dazu schreibe ich gerade auch einen langen Artikel für unser diesjähriges Stiftungsmagazin.
Königreiche zweier Rudel
Im Herzen des Chobe-Nationalparks ist es derzeit so, dass zwei große Löwenrudel sich ein „Kopf an Kopf Rennen“ um die Vormachtstellung liefern. Der ehemals scheinbar unbesiegbare „Marsh-Pride“ zieht sich immer weiter in den Süden zurück. Der „North-Pride“ hingegen beherrscht weite Teile des wunderschönen von mächtigen Felsblöcken geprägten Gebietes.
Schön ist, dass in dem gleichen Gebiet gut Geparden und Leoparden co-existieren könne. Ein gesundes Ökosystem hat zwar Wettbewerb, bietet aber allen Beutegreifern eine gute Chance parallel zu existieren.
Wenn ich also mindestens ein Mal im Jahr in Savute bin, sehe ich viele Löwen, stets auch Leoparden und Wildhunde und dieses Jahr hatte ich nur knapp eine Gepardin mit 3 Jungen verpasst.
Im übrigen werde ich ausserplanmäßig auch in 2027 startend vom 1.Dezember eine private Filmbegleittour anbieten. Also, wer Lust hat mal „Hinter den Kulissen“ dabei zu sein. Gerne melden. Hier Email schreiben.
Ein guter Einstieg ist auch immer das Afrikawochenende.
